Instrumente

Mittwoch, 26 August 2015 00:00

Instrumentenpflege mit elsterglanz

geschrieben von

Vor einer Woche erhielt ich einen Newsletter des blaesershop.de mit dem Hinweis auf eine neues altes Produkt zur Intrumentenpflege: elsterglanz. Vielen Ex-DDR-Bürgern dürfte diese Marke noch ein Begriff sein. Ich hatte meine alte unlackierte Tuba bereits einmal mit einem anderen Poliermittel gereinigt und auch Hochglanz gebracht, jedoch hielt diese Freude nicht lange.

Daher machte mich besonders der Hinweis auf die konservierende Wirkung von elsterglanz neugierig. Laut Produktbeschreibung soll es besonders materialschonend und hautfreundlich sein und durch spezielle Inhaltsstoffe wasserabweisend und konservierend wirken, wodurch sich ein langanhaltender Schutz vor Anlaufen und Wiederverschmutzen ergeben soll.

Also habe ich sofort eine Tube bestellt, die Lieferung erfolgte zügig. Und heute habe ich es getestet an meiner Tuba.

Auf der Tube werden zwei Anwendungsmöglichkeiten beschrieben. Bei leichten Verschmutzungen soll man das Mittel auf einen feuchten Schwamm geben und die Stellen behandeln. Danach mit einem Tuch alles abwischen. Jedoch habe ich festgestellt, dass hierbei die Reinigungswirkung sehr gering ist. Also probierte ich die zweite Variante aus, die für stärkere Verschmutzungen vorgesehen ist. Das Mittel auftragen, 10 Minuten einwirken lassen, und danach mit einem Tuch abwischen. Jedoch sollte man dabei sehr vorsichtig sein, denn bei mir haben sich an einigen Stellen ganz feine Kratzer gezeigt. Diese erklären sich auch, wenn man das Mittel zwischen den Fingern hat, man spürt ganz feine Körner.

Im Verleich zu einem anderen Poliermittel ist das Reinigungswirkung nicht zufriedenstellend. Was sich nun zeigen muss, ob die konservierende Wirkung anhält. 

Auf der diesjärigen Musikmesse in Frankfurt, die vom 15.-18. April 2015 stattfand, präsentierte der Hersteller Miraphone seine neuen Tuba-Modelle. Dies waren die beiden B-Tuben 5/4 "Hagen 496" und 6/4 "Hagen 497", und die F-Tuba 481 "Elektra". Diese neuen Modelle wurden mit Dirk Hirthe entwickelt und vor einem fachkundigen Publikum am Conservatoire Superieur in Paris präsentiert.